Kostenlose Infoabende
für Lasik-Interessenten:


Montag, 24.11.
20 Uhr
im
Augenzentrum


Montag, 12.01.
20 Uhr
im
Augenzentrum


Anmeldung unter

0800 - 80 70 200
(gebührenfrei)
 

LASIK, intraokulare Kontaktlinsen, Linsenaustausch

Verfahren der Korrektur

Um eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren, sind Brille oder Kontaktlinsen geeignet. Darüber hinaus stehen uns heute mehrere Verfahren der refraktiven Korrektur zur Verfügung.

Das gebräuchlichste Verfahren ist die Laserbehandlung (LASIK oder Excimerlaser genannt), das über eine Veränderung der Wölbung der Hornhaut die Korrektur erreicht. Weitere Möglichkeiten bestehen in der Implantation von Kontaktlinsen in das Auge oder der Entfernung der klaren Augenlinse.

 Was kann korrigiert werden?

Anwendungsbereiche der verschiedenen Operationsmethoden:

LASIK

Intraokulare Kontaktlinse

Entfernung der klaren Linse

Kurzsichtigkeit  bis -8 dpt.

Kurzsichtigkeit  bis -17 dpt.

Kurzsichtigkeit  bis  -30 dpt.

Weitsichtigkeit  bis  +3 dpt.

Weitsichtigkeit  bis  +8 dpt.

Weitsichtigkeit  bis +22 dpt.

Stabsichtigkeit  bis  - 3 dpt.

Stabsichtigkeit  bis   -6 dpt.

Stabsichtigkeit  bis    -6 dpt.

Welches Verfahren sich für Sie eignet, stellen wir in einer gründlichen Voruntersuchung fest.

 Was kann nicht korrigiert werden?

Eine Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) kann mit diesem Verfahren nicht korrigiert werden. Falls Sie bereits eine Lesebrille tragen, werden Sie diese weiterhin benötigen.

 Voraussetzungen

  • Sie sind über 18 Jahre alt
  • Das Ausmaß Ihrer Fehlsichtigkeit (Dioptrienzahl) ist in den letzten 2 Jahren konstant geblieben.
  • Sie können folgende Erkrankungen ausschließen: Grauer Star, Grüner Star, Diabetes mellitus, Rheuma sowie erbliche Hornhauterkrankungen.
     
  • Planung eines refraktiven Eingriffs

 Voruntersuchung

Vor dem refraktiven Eingriff werden Ihre Augen gründlich untersucht. Dabei ermitteln wir Sehleistung, Hornhautdicke und Topographie sowie eine ganze Reihe weiterer Meßdaten Ihres Auges. So läßt sich das geeignete Behandlungsverfahren bestimmen.

 Die Operationsverfahren

Der Eingriff erfolgt ambulant. Die Behandlung ist schmerzfrei, da das Auge durch Tropfen betäubt wird. Der gesamte Eingriff dauert nicht länger als 20 Minuten.

  • Bei der Lasikbehandlung wird eine dünne Hornhautlamelle mit dem sogenannten Mikrokeratom eingeschnitten und angehoben. Danach wird das darunterliegende Hornhautgewebe mit dem Laser modelliert. Die Hornhautlamelle wird anschließend wieder in ihr Bett zurückgelegt, saugt sich in wenigen Minuten an und verbindet sich mit der Unterlage. Die reine Laserbehandlung dauert meist weniger als 1 Minute.
  • Beim Einsetzen einer Kontaktlinse wird das Auge im Randbereich der Hornhaut mittels eines kleinen Schnittes eröffnet, und die Kontaktlinse durch diese Öffnung in das Auge geschoben. Anschließend wird die Kontaktlinse zwischen Regenbogenhaut und Augenlinse platziert.
  • bei der Entfernung der körpereigenen Linse wird, wie bei einer Grauen Star- Operation, die Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Verlauf nach der Operation

Für die ersten Tage nach der Operation erhalten Sie antibiotische und benetzende Augentropfen.
Nach 1 bis 2 Tagen ist Arbeiten  in normaler Luft (Schreibtischarbeit und ähnliches) wieder möglich. Arbeit in staubiger Umgebung sollte erst nach 2 Wochen wieder aufgenommen werden. Für diese Tage nach der Operation sollten Sie Urlaub nehmen, da hierfür keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden kann.
Da das Auge in der ersten Zeit nach der Behandlung etwas licht- und blendempfindlich ist, sollten Sie nachts nicht Auto fahren. Etwa 2 Wochen lang sollten Sie sich nicht übermäßig körperlich betätigen.

Erfolgsaussichten

Wie bei jedem Eingriff am menschlichen Organismus gibt es keine Garantie für einen 100%igen Erfolg. Jedoch verfügen ca. 90% unserer Patienten mit leichter bis mittlerer Kurzsichtigkeit nach der Operation über eine ausreichende Sehschärfe ohne Brille. Viele erreichen auch eine Sehschärfe von 100% und mehr. Bei den übrigen Patienten kann eine Nachoperation zum gewünschten Erfolg führen.
Dennoch: Wer die Risiken und die Chancen eines refraktiven Eingriffs nicht berücksichtigt oder unrealistische Erwartungen hat, wird vielleicht enttäuscht werden.

Komplikationen

Unter bestimmten anatomischen Gegebenheiten kann es durch die Handhabung des Chirurgen oder durch technische Probleme zu Schwierigkeiten bei der Präparation der Hornhautlamelle kommen. Dies kann zu einer Unterbrechung des Eingriffs führen oder eine andere Methode ratsam erscheinen lassen.
Infektionen können unbehandelt zu einer Hornhauttrübung und damit zu einer dauerhaften Reduzierung der Sehschärfe führen.
Heilungsstörungen können unsymmetrische Oberflächen und damit irreguläre Astigmatismen (Hornhautverkrümmungen) hervorrufen, die sich meist nach einigen Monaten ausgleichen oder ggf. nachkorrigiert werden müssen.
Nach der Behandlung kommt es meist zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Oberflächenbefeuchtung des Auges. Daher empfiehlt sich die großzügige Gabe von Tränenersatzmitteln.

Kosten

Die Operation zur Korrektur von Fehlsichtigkeit ist eine individuelle Gesundheitsleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet. Ebenso übernehmen die meisten privaten Krankenversicherungen die Kosten nicht. Die Kosten für die Voruntersuchung rechnen wir im Falle einer Operation an, die erste Nachkontrolle ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Auch Ihr mitbehandelnder Augenarzt kann die Nachkontrollen nicht über die Krankenkasse abrechnen.

Auf Wunsch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Bei der Vereinbarung eines passenden Termins für die Voruntersuchung beachten Sie bitte, daß Sie:

  • nicht selbst mit dem Auto zurückfahren können
  • weiche Kontaktlinsen mindestens 14 Tage vorher nicht tragen
  • harte Kontaktlinsen mindestens 4 Wochen vorher nicht tragen
  • 3-4 Stunden Zeit einplanen.

zur LASIK - Checkliste

letzte Aktualisierung: 22.11.2008

Telefon
0791 - 956680